Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]
  • Home
  • Ausgabe 1/2026
  • Ausgabe 3/2025
  • Ausgabe 2/2025
  • Team
  • Kontakt
Das Bild zeigt das Logo der Zeitschrift Misericordia.
Kontrastfarben
Sprachenmenü:
  • cz-sk
  • hu

  • Home
  • Ausgabe 1/2026
  • Ausgabe 3/2025
  • Ausgabe 2/2025
  • Team
  • Kontakt
Inhalt:
Das Bild zeigt Generalprior Pascal Ahodegnon.

Frater Pascal Ahodegnon, Generalprior

1. März 2026

Geschätzte Mitbrüder, liebe Mitarbeitende!

 

Frater Pascal Ahodegnon, Generalprior

 

 

Im Januar durfte ich Gast in Ihrer Provinz sein und das erste gemeinsame Kapitel der Brüder in der neuen „Ordensprovinz Europa Mitte“ leiten. Ein Kapitel dient in erster Linie der Reflexion und Planung unserer Lebenssituation als Brüder sowie der Ordenswerke. Es prüft, was wirklich trägt, was Zukunft hat oder was nur noch aus Gewohnheit mitläuft.

 

Das Provinzkapitel 2026 muss auch vor dem Hintergrund des letzten Generalkapitels des Ordens im Herbst 2024 in Tschenstochau gesehen werden. Dort wurde deutlich aufgezeigt, dass der Orden an einem Wendepunkt steht, dass die Strukturen an die heutige Realität angepasst werden müssen und dass eine provinzübergreifende Zusammenarbeit oder sogar Zusammenschlüsse in Betracht zu ziehen sind. Denn auch wir als Orden müssen, um unsere Ressourcen und Wirkkraft zu optimieren, aus der „Komfortzone und Routine“ heraus und hin zu einer modernen, kooperativen Hospitalität. In Tschenstochau klang das noch kühn und fast wie ein abstrakter Plan. In Wien wurde das alles sehr konkret und Realität. 

 

Eine neue Provinz, die sich über fünf mitteleuropäische Staaten erstreckt, muss zu einer Einheit zusammenwachsen – nicht durch eine Fusion, sondern durch gegenseitige Annäherung. Diese Vielfalt in der Einheit benötigt zum Gelingen aber auch Regeln, wie etwa Deutsch als gemeinsame offizielle Sprache, sowie handlungsleitende Prinzipien. Basis dafür sind meines Erachtens die Grundwerte unseres Ordens: Hospitalität, Verantwortung, Respekt, Qualität und Spiritualität.

 

Diese Werte gilt es ehrlich und authentisch zu leben – für sich selbst und für andere, seien es Patient:innen, Angehörige, Bewohner:innen, Mitarbeitende oder Brüder. Wenn unsere Werte so gelebt werden, dass sie im Alltag erfahrbar sind, bin ich mir sicher, dass die Hospitalität auch in der neuen Provinz aufblühen und lebendig sein wird. Ich bin überzeugt, dass Ihnen dies gemeinsam mit dem neuen Provinzial, Frater Rudolf Knopp, gelingt.

 

Ich danke Ihnen allen von Herzen für Ihre tägliche Mitarbeit an der Idee des heiligen Johannes von Gott, die Welt für unsere Mitmenschen ein Stück besser zu machen.

 

Frater Pascal Ahodegnon OH
Generalprior


Zum Anfang der Seite
  • Home
  • Ausgabe 1/2026
  • Ausgabe 3/2025
  • Ausgabe 2/2025
  • Team
  • Kontakt
Cookie-Einstellungen